11.05.2012, 09:56 Uhr
Bing will Facebook anzapfen
Microsoft will seine Suchmaschine Bing erweitern. Eine Schnittstelle zu Facebook und Twitter soll dereinst auf die Suche nach «Freunden» und «Followern» gehen, die auf die Suchanfrage eine Antwort wissen könnten.
Wer künftig via Bing etwas sucht, erhält nach wie vor die klassischen Ergebnisliste mit Weblinks. Daneben erscheint dann aber zudem eine Aufzählung all jener Kontakte in Facebook und Twitter, die über den Suchbegriff weitere Auskünfte geben könnten. Zudem erscheinen Firmen, die ebenfalls dem Bing-Nutzer weiterhelfen könnten. Wer also beispielsweise eine Reise nach Florida plant, erhält nicht nur eine Liste von «Freunden», die auf Grund ihrer Profilangaben und Posts etwas zu dem US-Bundesstaat wissen könnten, sondern auch eine Reihe von Unternehmen präsentiert, die beispielsweise Reisen und Übernachtungen für die gewünschte Destination bereithalten.
Die neue Bing-Funktion soll unter der Bezeichnung «Siedebar» laufen. Sie kann noch nicht ausprobiert werden. Interessiere User können sich aber registrieren und erhalten eine E-Mail, sobald der Dienst verfügbar ist.
Die neue Bing-Funktion soll unter der Bezeichnung «Siedebar» laufen. Sie kann noch nicht ausprobiert werden. Interessiere User können sich aber registrieren und erhalten eine E-Mail, sobald der Dienst verfügbar ist.