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Wissenschaftsrat SWR publiziert seine Evaluation von Innosuisse

Der Schweizerische Wissenschaftsrat SWR hat heute seinen Evaluationsbericht zum Förderportfolio von Innosuisse veröffentlicht. Die Evaluation kommt zum Schluss, dass Innosuisse ihren gesetzlichen Auftrag erfüllt und über ein kohärentes Förderportfolio verfügt.
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Von links nach rechts: Prof. Laurent Sciboz, Prof. Dr. Adrienne Grêt-Regamey, Prof. Dr. Sabine Seufert, Dr. Bryn Roberts, Prof. Dr. Jane Royston, Prof. Dr. Sabine Süsstrunk (Präsidentin), Prof. Dr. Jean-Marc Triscone, Prof. Dr. Dominique Foray, Prof. Dr. Markus Kern, Prof. Dr. Susanna Burghartz, Prof. Dr. Sophie Martin, Prof. Dr. Gabriel Aeppli, Prof. Dr. Christiane Pauli-Magnus.
 

© SWR

Gleichzeitig sieht der SWR Potenzial für gezielte Weiterentwicklungen – unter anderem bei der Einbindung von Umsetzungspartnern sowie beim Zugang zu Risiko- und Eigenkapital.

Innovation gewinnt strategisch an Bedeutung

Innovation hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Neue Technologien, etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz, eröffnen neue Möglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig gewinnt Innovation auch im geopolitischen Kontext zunehmend an Bedeutung, etwa bei Schlüsseltechnologien und resilienten Wertschöpfungsketten.

Die Evaluation des Innosuisse-Portfolios durch den SWR wurde im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI durchgeführt. Neben eigenen Analysen stützte sich der SWR bei der Evaluation auf eine Selbstbeschreibung von Innosuisse sowie auf externe Studien zur Rechtsgrundlage von Innosuisse (Prof. A. Lienhard, Universität Bern) und zu internationalen Innovationsprogrammen (Technopolis Wien).

Kohärentes Förderportfolio im Schweizer Innovationssystem

Der SWR kommt zum Schluss, dass das Portfolio von Innosuisse den gesetzlichen Aufgaben entspricht. Insgesamt ist das Portfolio kohärent, und die Förderinstrumente ergänzen sich gut. Der Schwerpunkt liegt auf der Bottom-up-Förderung, wobei die Flagship-Initiative die Festlegung thematischer Schwerpunkte und die proaktive Behandlung von Querschnittsthemen wie der nachhaltigen Entwicklung ermöglicht. Darüber hinaus kann der Bundesrat Innosuisse mit Sonderprogrammen, themenorientierten Programmen und nationalen Initiativen beauftragen. In der Regel werden diese zeitlich begrenzten Programme nach den Grundsätzen der Innosuisse-Projektförderung umgesetzt.

Aus systemischer Sicht fügt sich das Portfolio von Innosuisse gut in das übergeordnete Innovationsumfeld ein. Es besteht eine klare Aufgabenteilung mit anderen Förderprogrammen. Dazu gehören die kantonale Innovationsförderung, die Neue Regionalpolitik (NRP), die Ressortforschung, die Förderinstrumente des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) sowie die Forschungs- und Innovationsprogramme der EU. Schweizer Innovationsakteure haben auf nationaler und internationaler Ebene keinen oder nur begrenzten Zugang zu bestimmten Förderinstrumenten. Dazu gehören das Small Business Innovation Research Programme (SBIR-Programm) und die Advanced Research Projects Agency (ARPA).

Weiterentwicklung einzelner Förderinstrumente und Analysebedarf

Im Hinblick auf Anpassungen des Innosuisse-Portfolios kommt der SWR unter anderem zu folgenden Schlüssen: Potenzial für eine bessere Koordination oder Konsolidierung besteht bei Projekten ohne Umsetzungspartner sowie bei Dienstleistungen in den Bereichen Vernetzung, Coaching und Training. Die Flagship-Initiative sollte zudem noch stärker mit den themenübergreifenden Prioritäten des Bundesrates abgestimmt werden.

Der SWR schlägt weiter vor, Hürden für Umsetzungspartner in Innosuisse-Projekten abzubauen und Akteure aus Praxis, Gesellschaft und öffentlichen Einrichtungen stärker einzubeziehen. Zudem empfiehlt der SWR, den Zugang zu Risiko- und Eigenkapitalfinanzierung zu erleichtern.

Der Evaluationsbericht identifiziert zudem weiteren Analysebedarf in mehreren Bereichen. Dies betrifft die Erfolgsraten von Anträgen und deren Auswirkungen auf das Förderportfolio von Innosuisse, die Frage von Direkt- und Einzelförderung von Unternehmen sowie die strategische Bewertung von Dual-Use- und militärischer Forschung und Entwicklung.

Der Evaluationsbericht, die externen Studien sowie die Stellungnahme von Innosuisse sind auf der Website des Schweizerischen Wissenschaftsrats verfügbar.

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Von links nach rechts: Prof. Laurent Sciboz, Prof. Dr. Adrienne Grêt-Regamey, Prof. Dr. Sabine Seufert, Dr. Bryn Roberts, Prof. Dr. Jane Royston, Prof. Dr. Sabine Süsstrunk (Präsidentin), Prof. Dr. Jean-Marc Triscone, Prof. Dr. Dominique Foray, Prof. Dr. Markus Kern, Prof. Dr. Susanna Burghartz, Prof. Dr. Sophie Martin, Prof. Dr. Gabriel Aeppli, Prof. Dr. Christiane Pauli-Magnus.

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