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Fortschritte bei der Stärkung der Cybersicherheit in der Schweiz

Die Schweiz kommt bei der Stärkung der Cybersicherheit voran. Der aktuelle Umsetzungsbericht zur Nationalen Cyberstrategie (NCS) dokumentiert den Stand der Arbeiten im Jahr 2025 und zeigt, dass in den laufenden Vorhaben Fortschritte erzielt wurden.
© BACS

Zudem zeigt der Bericht auf, mit welchen Massnahmen der zunehmenden Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Cybersicherheit begegnet wird. Der Bundesrat wurde in seiner Sitzung vom 20. Mai 2026 über den Bericht informiert.

Die Umsetzung der Nationalen Cyberstrategie (NCS) wurde 2025 in einem geopolitisch anspruchsvollen Umfeld weitergeführt. Der Umsetzungsbericht des Steuerungsausschusses NCS (StA NCS) dokumentiert die Fortschritte in allen fünf strategischen Zielen (die Selbstbefähigung der Bevölkerung, die Sicherheit digitaler Dienstleistungen und kritischer Infrastrukturen, die Abwehr und Bewältigung von Cyberangriffen, die Bekämpfung der Cyberkriminalität sowie die internationale Zusammenarbeit). Das Portfolio der NCS umfasste im Berichtsjahr über 90 Vorhaben, die von mehr als 70 Umsetzungspartnern getragen werden.

Zu den Schwerpunkten des Berichts gehört auch der Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI), die zunehmend Einfluss auf die strategischen Ziele hat: Sie verändert die Bedrohungslage ebenso wie die Möglichkeiten zur Verteidigung. Der Bericht legt dar, mit welchen Massnahmen die zuständigen Stellen auf KI-gestützte Angriffe reagieren und wie KI gezielt für die Cyberabwehr nutzbar gemacht werden soll. 2025 wurden KI-bezogene Forschungs- und Entwicklungsprojekte lanciert sowie Sensibilisierungsmassnahmen zum Missbrauch von KI intensiviert. Mit der Ratifizierung der KI-Konvention des Europarats hat der Bundesrat zudem wichtige regulatorische Leitplanken gesetzt.

Schutz kritischer Infrastrukturen ausgebaut

Seit Inkrafttreten der Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen am 1. April 2025 sind beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) 222 Meldungen eingegangen. Sie verbessern die nationale Lagebeurteilung und ermöglichen eine koordinierte Reaktion auf Bedrohungen. Parallel dazu wurden spezialisierte Cyber Security Centres in Gesundheitswesen, Finanzsektor und Bahnverkehr weiter aus- und aufgebaut. Der Cyber Security Hub als zentrale Austauschplattform vernetzt heute über 1'600 Organisationen und rund 6'000 Nutzerinnen und Nutzer. Das Bug-Bounty-Programm des Bundes und weitere Schwachstellenmanagement-Initiativen wurden fortgeführt.

Bildung, Sensibilisierung und Cyberkriminalitätsbekämpfung

Programme wie das Fellowship des Cyber-Defence Campus, die «Cyber Startup Challenge» und die nationale Kampagne S-U-P-E-R.ch stärken die Kompetenzen von Bevölkerung, Unternehmen und Behörden. In der Strafverfolgung verbessern Gremien wie Cyber-CASE, Cyber-STRAT und NEDIK den Austausch und ermöglichen eine raschere Bearbeitung digitaler Straftaten. International stärkte die Schweiz mit Anlässen wie der «Geneva Cyber Week» und der «Global Conference on Cyber Capacity Building» den Cyber-Standort Genf und engagierte sich in UNO- und OSZE-Prozessen.

Der Bericht wurde vom StA NCS in Zusammenarbeit mit dem BACS erarbeitet. Der StA NCS informiert Bundesrat, Kantone und Öffentlichkeit jährlich über den Stand der Umsetzung.

Bericht zur Umsetzung der Nationalen Cyberstrategie (NCS) 2025 - PDF1.53 MB20. Mai 2026

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