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Smartphone-Verkäufe in Europa gehen um zehn Prozent zurück

Im zweiten Quartal gingen die Verkäufe von Smartphones in Europa im Jahresvergleich deutlich zurück. Die beiden Marktführer waren von den Problemen aber weniger betroffen und bauten ihre Marktanteile noch aus.
Smartphone vor Europakarte
© Chat GPT

In Europa wurden mit 35 Millionen Smartphones im zweiten Quartal so wenige Geräte verkäuft, wie seit drei Jahren nicht mehr. Laut Counterpoint Research ging der Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent zurück. Laut den Analysten war der Rückgang in Westeuropa aber weniger stark als erwartet, während in Osteuropa die Preissteigerungen vor allem bei dort populären günstigen Modellen aus China einen Einbruch der Verkäufe bedingten.

Da sich die Lager der Hersteller und Distributoren immer mehr leeren und die ökonomische Situation der Verbraucher angespannt bleibt, rechnen die Marktforscher auch für kommenden Quartale mit einer schwachen Nachfrage und weiteren Verkaufsrückgängen. Diese dürften weiterhin vor allem die Hersteller günstigerer Geräte treffen.

Denn das Premiumsegnent hat sich auch im zweiten Quartal vor allem in Westeuropa gut verkauft: Apple steigerte so seinen Marktanteil von 25 auf 34 Prozent und lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Samsung. Die Koreaner konnten ihren Anteil immerhin von 31 auf ebenfalls 34 Prozent steigern.

Einer der Verlierer war Xiaomi mit einem Rückgang des Marktanteils von 19 auf 15 Prozent, auch Oppo fiel von 6 auf 4 Prozent und Honor von 4 auf 3 Prozent. Alle diese Hersteller sind stark im unteren und mittleren Segment vertreten und damit von der Chipkrise stärker betroffen.

   

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