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10 Jahre Twint

Als die TWINT AG im Jahr 2016 gegründet wurde, bezahlte in der Schweiz noch kaum jemand mit dem Smartphone. Heute ist «twinten» als Verb im Sprachgebrauch fest verankert und die TWINT App begleitet über 6 Millionen Menschen in allen möglichen Alltagssituationen.
10 jahre twint.jpg
© Twint

Bezahlen in der Schweiz sah 2016 noch anders aus. Wer an einer Parkuhr Münz einwarf und dann frühzeitig abreiste, musste auf Rückgeld verzichten. Im Restaurant bezahlten Gruppen oft getrennt – sehr zum Leidwesen des Personals, das hektisch mit dem Notizblöckli nachrechnete. Und an der Supermarktkasse kramten viele Kundinnen und Kunden im Portemonnaie nicht nur nach dem richtigen Betrag, sondern wühlten sich dann auch noch durch einen Dschungel von Kundenkärtli. Wer damals behauptete, dass sich eine Bezahl-App aus der Schweiz im von globalen Tech-Konzernen geprägten Zahlungsverkehr behaupten könnte, hätte wohl ungläubiges Kopfschütteln geerntet.

Heute, 10 Jahre nach der Gründung von TWINT durch den Zusammenschluss zweier Vorgängerunternehmen, sieht der schweizerische Zahlungsalltag anders aus. Die Parkgebühren werden bereits vom Auto aus in der TWINT App bezahlt und bei der Abreise erhält man die Differenz minutengenau zurück. Im Restaurant bezahlt eine Person mit TWINT die Rechnung und teilt den Betrag dann ganz einfach zwischen den Gästen auf. Und Kundenkarten wie Migros Cumulus, Coop Supercard und viele weitere sind nahtlos in den Zahlungsprozess mit der TWINT App integriert. Kurz: Über 6 Millionen Menschen in der Schweiz nutzen regelmässig TWINT, um vor Ort und im Onlineshop zu bezahlen oder Geld an Freunde und Familienmitglieder zu schicken. Als Zahlungsmittel aus und für die Schweiz ist es TWINT gelungen, ein wirksames Gegengewicht zu den internationalen Grosskonzernen im Zahlungsverkehr zu etablieren.

Der 10. Geburtstag von TWINT ist mehr als ein Firmenjubiläum – er steht für 10 Jahre digitale Souveränität und Schweizer Payment-Innovation. Anlässlich des Jubiläums ordnen Stimmen aus Politik und Wirtschaft die Bedeutung von TWINT für die Schweiz ein:

Guy Parmelin, Bundespräsident:
«Die Geschichte von TWINT zeigt, dass die Schweiz digitale Innovationen entwickeln kann, die den Alltag der Menschen nachhaltig vereinfachen und für ein Stück technologische Souveränität sorgen. Solche Erfolgsgeschichten stärken unseren Innovationsstandort. Herzliche Gratulation zum 10-jährigen Jubiläum.»

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